Geschichte des West Coast Swing

 

 

Der West Coast Swing ist aus dem Lindy Hop in den 1930ern entstanden. Er wurde zu dieser Zeit durch Dean Collins an der Westküste bekannt.
Die tatsächliche Bezeichnung dieses Tanzes als „West Coast Swing“ tauchte aber erst das erste Mal Ende der 50er Anfang der 60er auf.

 

1993 wurde der "World Swing Dance Council" gegründet, welcher seitdem Dienstleistungen und Informationen für die Swing Dance Community anbietet.
Der WSDC ist auch für das Register der offiziellen West Coast Swing Turniere zuständig.

 

Heute ist der West Coast Swing der kalifornische Nationaltanz und erfreut sich auch in Europa immer größerer Beliebtheit.
Dass dies der Fall ist, verdankt der Tanz zu großen Teilen Videoplattformen, wie Youtube etc., da West Coast Swing aufgrund seiner interessanten Struktur und seines individuellen Aufbaus einfach ein Hingucker ist.

 

Man nennt ihn auch das „Chamäleon des Tanzes“, da er sich im Laufe der Jahre immer mit der Musik mitveränderte und sich an der Zeit anpasste.
Anfangs wurde er hauptsächlich zu Blues- und Soulmusik getanzt. In den 70er und 80er Jahren nahm er viele Elemente von z. B. Shag in sich auf.
In den letzten Jahren wurde er zunehmend fließender in seinem Stil und Drehungen bekamen immer mehr Bedeutung.
Auserdem wurde der Fokus sehr stark auf die Phrasenwechsel gelegt.
Die stärkste Veränderung der letzten Jahre werden Jordan Frisbee und Tatiana Mollmann zugeschrieben.

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